BGU | Blutgerinnung Ulm
Blutungsneigung (Hämophilie)

Diagnostische Abklärung auf Vorliegen einer Blutungsneigung bei Patienten mit folgenden Symptomen:

  • Verzögerte Blutstillung nach banalen Verletzungen
  • Verstärkte Blutung bei und nach Operationen und
  • Zahnextraktionen
  • Häufiges oder lange anhaltendes Nasenbluten
  • Zahnfleischbluten
  • Schleimhautblutungen
  • Hypermenorrhoe
  • Postpartale Blutungskomplikationen
  • Blutergüsse (Hämatome) ohne entsprechenden Anlaß
  • Spontane Einblutungen in Gelenke und Weichteile
  • Unklare Laborkonstellationen (PTT-Verlängerung, Quick-Erniedrigung etc.)
  • Familiäre Blutungsneigung

Behandlungszentrum für Patienten mit angeborenen und erworbenen Gerinnungsfaktor-Mangelzuständen:

  • Von-Willebrand-Syndrom
  • Hämophilie A (Faktor VIII-Mangel) und Hämophilie B (Faktor IX-Mangel)
  • Erworbene Hemmkörper-Hämophilie
  • Andere seltene Faktorenmangelzustände (z.B. Faktor VII-, X- und XI-Mangel)


Thrombozytäre Hämostasestörungen:

  • Erniedrigte Thrombozytenkonzentration (Thrombozytopenie), z.B. Idiopathische Thrombozytopenische Purpura (ITP), Autoimmunthrombozytopenien, Heparin-induzierte Thrombozytopenie (HIT)
  • Gestörte Thrombozytenfunktion (Thrombozytopathie), z.B. Bernard-Soulier-Syndrom, Glanzmann Thrombasthenie, Storage Pool Defekt, Medikamenten-induzierte Thrombozytenstörung
  • Abnorm gesteigerte Thrombozytenfunktion, z.B. Sticky Platelet Syndrom