BGU | Blutgerinnung Ulm
Das Diagnose- und Behandlungsangebot bei Thrombophilie

Thrombophilie-Screening mit Ermittlung des individuellen Thromboserisikos im Kindes- und Erwachsenenalter. Weiterführende Abklärung bei vorbefundlich pathologisch veränderten Thrombophilie-Parameter (wie z.B. Protein S, Protein C, APCR, Lupusinhibitoren).

Entsprechend des individuellen Thrombose-Risikoprofils Entwicklung von Behandlungsstrategien für eine primäre und sekundäre Thrombose-Prävention (individualisiertes risikoadaptiertes Management zur Prävention und Therapie von Thrombosen).

Durchführung und Steuerung der risiko-adaptierten Thromboseprophylaxe und -therapie mit gerinnungshemmenden Medikamenten (Antikoagulationsbehandlung; Schwangerschaft, akute Thrombose u.a.).

Diagnostik auf Acetylsalicylsäure (ASS)- und Clopidogrelresistenz.



Perioperative und interventionelle Therapiepläne zur Antikoagulation: Überbrückung (»Bridging«) einer oralen Antikoagulation oder einer thrombozytenfunktionshemmenden Therapie.

Komplikationsbehandlung der gerinnungshemmenden Therapie (z.B. alternative Antikoagulation bei Unverträglichkeit auf Heparin und Marcumar, Diagnostik und Therapie der Heparin-induzierten Thrombozytopenie (HIT) Typ II).

Untersuchung auf abnorm gesteigerte Thrombozytenfunktion (z.B. Sticky Platelet Syndrome).

Schulungsprogramme zur sog. INR-Selbstbestimmung nach der CoaguChek-Methode.